Max Bolliger

 

erzählt die Parabel vom Hasen mit den himmelblauen Ohren, der sich schämt, anders als alle anderen zu sein. Erst als er erkennt, dass nicht die himmelblauen Ohren schuld sind an seinem Hasenunglück, sondern die Tatsache, dass er sich ihrer geschämt hat, findet er sein Glück.


illustriert von Jürg Obrist

 

Die verschiedenen Akteure sind:

Der Hase mit den himmelblauen Ohren.

Sein Freund, der Mond,  

Handwerker: Kaminfeger, Köche, und Gärtner,

Zirkusleute und Vagabunden$


 

Eine melancholischen Melodie, „Es kommt eine dunkle Wolke herein“ im dorischen Modus, erklingt als Vorspiel. Im Jahre 1646  wurde sie von Johannes Werlin aufgeschrieben, ist aber wesentlich älter.

 

Der kleine Hase wird er wegen seinen himmelblauen Ohren ausgelacht. Er hält es nicht mehr aus und wandert in die Welt hinaus; doch überall erregen seine Ohren Neugier und Gelächter.  Immer neue Variationen  der erwähnten, traurigen Melodie von. W.H. Schmitt gespielt von Klarinette, Cello und Klavier, begleiten den unglücklichen Hasen

 

Doch immer wieder hat er Glück und findet einen Hut, unter welchem er seine himmelblauen Ohren verstecken kann. Er wird Kaminfeger, Koch, Gärtner und lernt viele nützliche Dinge. Er bleibt auch eine Zeit lang beim Zirkus als Clown und strandet schlussendlich er bei den Vagabunden.

 

Die Handwerker  sind ein lustiges Völklein. Sie schaffen und schruppen, kochen und braten, pflanzen und pflegen, dazu klingt  Musik in wechselnden Besetzungen und Komponisten:

Isaac Albeniz, Friedrich W. Voigt, Germaine Tailleferre.  Die Clowns reissen Possen und bringen die Leute zu machen, und die Vagabunden geniessen das süsse Nichtstun, passend dazu Zirkusmusik von Paul Burkhard  und ein herrlicher  Ohrwurm von Enrico Morricone.

 

Schlussendlich setzt er sich müde und verzweifelt an einen Teich, da erscheint der Vollmond und verwandelt ihn in einen Spiegel.

Darin entdeckt der kleine Hase den andern Hasen, sich selbst und  freut sich über seine himmelblauen Ohren. Endlich  kann er sich selbst sein!

Das Adagio für Klarinette, Cello und Klavier von L. van Beethoven und berührt mit seiner Innigkeit und lässt wahre Menschenwürde erahnen.

Selbstbewusst, zu einem leichten Swing wandert der kleine Hase durch sein Dorf, alle achten und grüssen ihn.

Ein melodieseliges, wunderschönes Lied erklingt zum glücklichen Finale.

 

Dorothea Marti:             Erzählerin

Cornelia Dürr:                Klarinette

Rebecca Schuler:           Waldhorn

David Bertschinger:        Cello

Beat Schuler:                 Klavier und Projektleitung

Hansruedi Wiget:            Bildanimation und Technik

Dorothea Marti, Erzählerin

Cornelia Dürr, Klarinette, David Bertschinger, Cello,  Alois Wilhlem, Trompete

Beat Schuler, Klavier,  Hans Rudolf Wiget Bildanimation

 

Advent im Stadthaus 2015  St. Gallerstrasse 40 8645 Jona

Matinée, Sonntag, 6. Dezember  2015 11.15 Uhr

 

Sonntag, 17. Januar 2016  Pfarrkirche St. Martin im Fli Weesen